Montag, 14. Juli 2014
Über mich oder wie es zu diesem blog kam
Das vorweg, eigentlich rede ich nicht gerne über mich. Vielmehr würde ich über meine beiden Töchter etwas erzählen, einfach, weil es über Denise und Melora wirklich sehr viel Gutes zu sagen gibt. Aber über mich...?
Gut, ich kenne mich jetzt auch schon 55 Jahre, das heißt, an die frühe Kindheit kann ich mich, wie wohl jeder, kaum erinnern. Außer, dass ich immer viel Glück gehabt habe (mag damit zusammenhängen, dass ich als Sechsjährige einmal so richtig in die Scheiße gefallen bin,um genauer zu sein, ich bin zweimal in die Jauche geplumpst). Wie dem auch sei, Glück hatte ich weiterhin, manchmal mehr als Verstand. Wenn ich so dran denke, wie ich zur Zeitung gekommen bin, was ich dort alles erlebt habe, bin ich allen (Schutz)-Engeln unendlich dankbar, dass sie mir mehr als einmal den richtigen Riecher verpasst haben oder mich schlicht davor bewahrt haben, in mehr als ein Fettnäpfchen zu treten. Gerade in dem Job der schreibenden Zunft kann unendlich viel passieren. Wobei wir beim Thema wären. Das Schöne an dem Beruf ist, dass es nie langweilig wird, es gibt Dinge, die gibt es nicht, bis man bei der Zeitung anfängt. Da lernt man nicht nur schreiben und fotografieren, sondern auch Menschen und Situationen kennen, die man sich bis dato nicht vorstellen konnte.
Als ich anfing, habe ich meine Erfahrungen zum Teil in der Zeitung veröffentlichen können. Das Feedback war fast immer positiv - bis auf die Lehrer, aber darüber später mehr. Als im Redaktions-Sekretariat Vertretung schob, konnte ich nicht anders, ich musste diese außergewöhnlichen Anrufe einfach notieren. Meine Chefs fanden meine Memoiren veröffentlichungswürdig und so standen sie dann am Jahresende unter dem Titel. "Über die Lust und Leiden einer Redaktionssekretärin." im TAGEBLATT. Das positive Echo hat mich auf die Idee gebracht, diesen blog zu schreiben, denn egal, ob im "Innen-" oder "Außendienst", bei der Zeitung erlebt man immer etwas: Kurioses, Nachdenkliches oder einfach nur Spaßiges. Wer Lust und Zeit hat, kann es hier nachlesen. Mögen andere genauso viel Freude dran haben, wie ich......
Franziska Felsch
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